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Tuesday, January 5, 2021

Deutsch lernen - Lektion 9: Die Vergangenheitsformen in der deutschen Sprache




Die Vergangenheitsformen in der deutschen Sprache

 


Einleitung

In dieser Lektion werden wir uns mit der Vergangenheitsformen in der deutschen Sprache befassen. In der deutschen Sprache wie auch in anderen Sprachen gibt es viele Zeitformen. In der deutschen Sprache gibt es das Futur (Zukunft), das Präsens (Gegenwart), das Perfekt und das Präteritum sowie das Plusquamperfekt (Vergangenheit).

 


Das Futur benutzt man, wenn man über etwas redet, was in der Zukunft passiert, z. B. morgen, nächste Woche usw. geschieht. Das Futur bildet man mit werden und das Verb im Infinitiv:

 

Ich werde morgen nach Italien reisen.

 

Das Präsens benutzt man, wenn man über etwas redet, was in der Gegenwart passiert, z. B. heute oder jetzt. Das Präsens kann man auch benutzten, um etwas, was in der Vergangenheit (das historische Präsens) oder in der Zukunft passiert, zum Ausdruck zu bringen.

 

Ich gehe morgen zur Universität.

 

Das Präteritum und das Perfekt benutzt man, um über etwas Vergangenes zu reden, z. B. gestern, vor drei Tagen etc.

Der Unterschied zwischen dem Präteritum und dem Perfekt ist, dass man das Perfekt eher mündlich benutzt und das Präteritum schriftlich. Das ist aber keine Regel, da es Verben gibt, die man meistens im Perfekt oder Präteritum  beim Reden benutzt und andere eher beim Schreiben.

 

Das Plusquamperfekt beschreibt etwas, was sehr früher geschehen oder vor dem Perfekt oder Präteritum vorgefallen ist. Das Plusquamperfekt benutzt man meistens mit den Konnektoren nachdem und bevor:

 

Nachdem ich meinen Unterricht beendet hatte, ging ich nach Hause und kochte eine leckere Suppe.

 

bevor ich zur Schule ging, hatte ich eine leckere Suppe gekocht.

 

Im Präteritum nehmen wir bei schwachen Verben den Stammvokal weg und an seiner Stelle schreiben wir -te (Präteritalsuffix). Bei starken Verben ändert sich den Stammvokal, z . B. bei trinken wird diese i zu a.

trinken – trank – getrunken


Das Perfekt setzt sich aus zwei Teilen zusammen, nämlich das Hilfsverb (haben oder sein) und das Partizip Perfekt: hat gemacht oder ist gegangen.

 

Das Plusquamperfekt besteht auch aus zwei Teilen, das Hilfsverb haben oder sein aber im Präteritum und das Partizip Perfekt.

 

Wenn man die Verben des deutschen sieht, kann man drei Gruppen voneinander unterscheiden, nämlich schwache Verben, starke Verben und gemischte Verben.

 

Schwachen Verben: spielen – kaufen – lieben

Präteritum: spielte – kaufte – liebte

Perfekt: hat gespielt: hat gespielt – hat gekauft – hat geliebt

Plusquamperfekt: hatte gespielt – hatte gekauft – hatte geliebt

 

Starke Verben: trinken – laufen – gehen

Präteritum: trank – lief – ging

Perfekt: hat gespielt - hat getrunken – ist gelaufen – ist gegangen

Plusquamperfekt: hatte getrunken – war gelaufen – war getrunken

 

Gemischte Verben: denken – bringen – rennen

Präteritum: dachte – brachte – rannte

Perfekt: hat gespielt: hat gedacht – hat gebracht – ist gerannt

Plusquamperfekt: hatte gedacht – hatte gebracht – war gerannt

Das Erklärungsvideo




 Die Lektion wurde von lERNTIPP2 erstellt

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